In unseren neugestalteten OP-Räumen führen wir ambulante Augenoperationen durch: Kataraktoperationen – Laseroperationen – Lidoperationen – operative Medikamenteneingabe bei Makulaerkrankungen.

Katarakt / Grauer Star

Der Graue Star, auch Katarakt genannt, wird laut WHO weltweit am häufigsten operiert – allein in Deutschland über 600.000 Mal jährlich. Wir führen weit über tausendmal im Jahr sowohl schwierige als auch einfache Kataraktoperationen durch. Unser Ziel ist es, so zu operieren, dass der Patient für die Ferne keine Brille mehr braucht.

Falls Sie den Wunsch haben, ohne Brille zu lesen, so ist dies auch möglich. Sprechen Sie mit uns!

In unserem Zentrum operieren wir neben den eigenen Patienten zum überwiegenden Teil zugewiesene Patienten von anderen Augenärzten aus Lüneburg und den Kreisen Uelzen und Harburg, aus Soltau und Lauenburg.
Wir verwenden ausschließlich moderne Linsen mit UV-Filter und asphärischer Funktion für gutes Kontrastsehen.

Unsere Versorgung ist individuell angepasst. Für eine bestmögliche bedürfnisgerechte Therapie bieten wir Premiumlinsen mit Zusatzfunktion an, und zwar:

Blaulichtfilterlinse

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„Gelbe Linse“ / Blaulichtfilter
Mit fortschreitendem Alter nehmen natürliche Schutzmechanismen der Netzhaut ab. Die Konzentration von Antioxidantien und Pigment nimmt besonders in der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) ab. Andererseits reichern sich Ablagerungen von oxidativen Stoffen (Lipofuscin) an, die durch das blaue Licht angeregt werden und so die Netzhaut schädigen können.

Die sich mit zunehmendem Alter gelb verfärbende und eintrübende menschliche Linse wirkt wie ein Schutzfilter vor den schädlichen blauen Lichtanteilen. Entfernt man nun im Rahmen der Kataraktoperation die Augenlinse, wird auch gleichzeitig der natürliche Blaufilterschutz entfernt. Bei älteren Menschen besteht dadurch die Gefahr der Entstehung einer altersbedingten Makula Degeneration (AMD).

In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Blaufilterlinsen einen verbesserten Schutz der Netzhaut vor oxydativen Schäden bieten. Neuere Untersuchungen zeigen außerdem, dass Patienten mit Blaulichtfilterlinsen nach der Operation weniger blendungsempfindlich sind. Nachteile, wie Beeinträchtigung des Farbensehens, des Kontrastsehens und des Sehens bei Nacht konnten nicht nachgewiesen werden.

Patienten mit Frühformen einer Makuladegeneration und jungen Patienten empfehlen wir daher zum Schutz der Stelle des schärfsten Sehens eine Blaufilterlinse.

Bilder zur Verfügung gestellt von der 1stQ Deutschland GmbH

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ohne Blaufilter

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mit Blaufilter

Torische Intraokularlinse mit zylindrischer Funktion, die eine vorbestehende Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ausgleicht, so dass in der Ferne ohne Brille gut gesehen werden kann

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Astigmatismus ist eine Verformung der Hornhaut, die zu einer Verzerrung des Seheindruckes führt. Dieses ist durch unterschiedliche Krümmungsradien der Hornhaut begründet.

Um ein scharfes Bild sehen zu können, müssen Brillen oder Kontaktlinsen mit zylindrischer Wirkung getragen werden.

Bei einer Kataraktoperation wird in der Regel eine Standardlinse eingesetzt, welche die Hornhautverkrümmung nicht beeinflusst. Um diesen Sehfehler auszugleichen, muss nach der Operation weiterhin eine Brille getragen werden.

Um eine Brillenunabhängigkeit für die Fernsicht erreichen zu können, kann eine torische Kunstlinse eingepflanzt werden. Nach ausführlicher Untersuchung und Berechnung wird die torische Linse individuell gefertigt. Mit dieser Linse kann eine Brillenunabhängigkeit nach der Operation in der Ferne erreicht werden.

Bilder zur Verfügung gestellt von der 1stQ Deutschland GmbH

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Nach Einpflanzen einer Standarlinse bei bestehender Hornhautverkrümmung

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Nach Einpflanzen einer torischen Intraokularlinse

Multifokale Intraokularlinse mit Nah-Fern-Funktion, mit der häufig ein brillenfreies Leben erreicht wird

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Hierbei handelt es sich um hochentwickelte, sehr gut verträgliche Kunstlinsen, die durch Aufbringung verschiedener optischer Zonen die Bilder sowohl aus der Nähe als auch aus der Ferne scharf auf die Netzhaut projizieren. Mit solch einer Linse können über 80 % der Patienten vollständig auf eine Brille verzichten.

Bei unbedingtem Wunsch nach Brillenfreiheit sind leichte Nachteile akzeptabel. So ergibt sich eine geringe Kontrastminderung und ein leichtes „Halosehen“ (Lichthöfe um Lichtquellen) im Vergleich zu Einstärkenlinsen. Bei den neuesten Generationen dieser Linse sind diese Phänomene sehr gering ausgeprägt, so dass auch nächtliches Autofahren unproblematisch ist.

Zusätzlich können wir heute torische Multifokallinsen anbieten, so dass Patienten mit einem Astigmatismus höher als 0,75 Dpt eine individuell angepasste Linse erhalten können.

Bilder zur Verfügung gestellt von der 1stQ Deutschland GmbH

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Nach Einpflanzen einer Standardlinse: die Ferne ist scharf, der Nahbereich unscharf

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Nach Einpflanzen einer Multifokallinse: Verbesserung der Tiefenschärfe im Nahbereich

Add-on-Linse

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Eine Add-on-Kunstlinse ist eine Zweitlinse, die vor eine bereits implantierte Linse gesetzt wird.

Bei Patienten, bei denen zu einem früheren Zeitpunkt bereits eine Kataraktoperation mit Einstärkenlinse durchgeführt wurde und die den Wunsch haben, auch ohne Lesebrille zu leben, können wir nun eine zusätzliche Linse mit entsprechender Nahkorrektur implantieren.

Patienten, die eine multifokale Versorgung (Brillenlosigkeit nach Kataraktoperation) wünschen und zudem eine Reversibilität möchten, empfehlen wir anstatt der alleinigen Multifokallinsenimplantation das Einpflanzen einer Einstärkenlinse plus Multifokal-Add­on­Linse. Der Vorteil liegt in der Reversibilität. Wenn doch einmal – erfahrungsgemäß in sehr seltenen Fällen – eine Unverträglichkeit der Multifokallinse auftreten sollte, gibt es die Möglichkeit der operationstechnisch einfachen Entfernung der Multifokal-Add-on-Linse zu einem späteren Zeitpunkt.

Bilder zur Verfügung gestellt von der 1stQ Deutschland GmbH

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Bei hohen Fehlsichtigkeiten (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus) ist es möglich, die natürliche Linse zu entfernen und stattdessen eine Kunstlinse in das Auge einzusetzen. Der Eingriff entspricht im Prinzip der Operation des grauen Stars (Kataraktoperation).

Ab dem 50. Lebensjahr kann mit diesem Verfahren eine „Altersweitsichtigkeit“ korrigiert werden. Zudem kann mit der Implantation einer Multifokal-Kunstlinse im Idealfall eine Brillenfreiheit erzielt werden.

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Bei jungen Menschen bis zum 40. Lebensjahr, die häufig größere Pupillendurchmesser haben, weshalb von einem Lasereingriff trotz hoher Fehlsichtigkeiten abzuraten ist, kann eine Kunstlinse vor die vorhandene natürliche Linse eingepflanzt werden. Die sehr dünne Kunstlinse wird fest in der Hinterkammer hinter die Iris und vor der natürlichen Linse positioniert. Sie kann bei Bedarf wieder entfernt werden.

Die Hornhaut bleibt intakt und es wird kein Gewebe entfernt. Die Fähigkeit, auf natürliche Weise in die Nähe zu fokussieren, wird durch dieses Verfahren nicht beeinträchtigt.

Folgende Fehlsichtigkeiten können mit dem Verfahren korrigiert werden:
Kurzsichtigkeit: bis -18 Dpt.
Weitsichtigkeit: bis +10 Dpt.
Astigmatismus: bis +6 Dpt.

Simulationen der verschiedenen Seheindrücke vor und nach Kataraktoperation mit den verschiedenen Linsentypen finden Sie hier.

Erfreulicherweise gibt es inzwischen eine Regelung, bei der die gesetzlichen Krankenkassen die Basiskosten der Kataraktoperation mit Premiumlinsen sowie einen Teil der Nachuntersuchungen beim Augenarzt übernehmen. Somit haben Sie nur die Mehrkosten für die Premiumlinse und den Mehraufwand zu tragen.

Laserbehandlung

Je nach Augenerkrankung setzen wir verschiedene Lasertechnologien ein:

Argon-Laser (Netzhaut-Laser)

Argon-Laser sind Gaslaser, bei denen das Lasermedium aus dem Edelgas Argon besteht. Die Laserstrahlen werden im retinalen Pigmentepithel der Netzhaut und der darunterliegenden Aderhaut absorbiert. Dabei entsteht durch kurzeitige Erwärmung auf 80° eine Entzündungsreaktion und nach ca. 14 Tagen eine erwünschte Narbenreaktion. Die Behandlung ist durch eine hohe Präzision gekennzeichnet, wird ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Der Argon-Laser wird bei folgenden Erkrankungen der Netzhaut eingesetzt:

Diabetische Retinopathie
Der Diabetes mellitus ist eine Allgemeinerkrankung, die sich auch auf die Augen auswirken kann und in der Altersgruppe von 20–65 Jahren die häufigste Erblindungsursache in den Industrienationen darstellt. Die kleinsten Gefäße der Netzhaut verändern sich. Es kommt zu Aussackungen der Gefäßwände (Aneurysmen), Gefäßverschlüssen und zur verstärkten Durchlässigkeit der Blutgefäßwände mit Ödembildung. Im weiteren Verlauf bilden sich durch verminderte Durchblutung und Sauerstoffmangel minderwertige Gefäße neu . Diese können einreißen, und es kann in den Glaskörperraum einbluten.
Mit einer Argon-Laserbehandlung kann durch Ausschalten der unterversorgten Netzhautbezirke oder der neu gebildeten Gefäße u.U. das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden.

Thrombosen und Embolien der Netzhaut
Ähnlich wie beim Diabetes mellitus werden hier schlecht durchblutete Netzhautareale gezielt oder flächig behandelt.

Risse und Löcher in der Netzhaut
Durch den Zug des Glaskörpers kann es zu Rissen/Löchern in der Netzhaut kommen. Dringt Glaskörperflüssigkeit über das Netzhautloch oder den Riss unter die Netzhaut, löst sich diese ab, und in der Regel muss eine aufwändige Operation durchgeführt werden. Durch eine vorsorgliche Behandlung mit dem Argon-Laser kann dieses verhindert werden. Um den Netzhautdefekt werden mehrere Laserimpulse riegelförmig gesetzt, die die Netzhaut an ihrer Unterlage anschweißen. Manchmal kann es auch notwendig sein, dünne (degenerative) Netzhautbezirke zu behandeln, um die Entstehung von Netzhautlöchern zu verhindern.

SLT Laser (Selektive Lasertrabekuloplastik)

Text folgt

 

YAG Laser (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser)

Ein YAG Laser verwendet als aktives Medium einen Neodyn-dotierten Yag-Kristall. Er wird eingesetzt bei

Nachstar
Dabei handelt es sich um eine Eintrübung der hinteren Linsenkapsel, die bei einer Katarakt-Operation als Haltevorrichtung für die Kunstlinse im Auge belassen wird. Nach erfolgreicher Kataraktoperation verschlechtert sich die Sehkraft und das Bild trübt sich erneut. Der Nachstar kann nach Monaten bis Jahren bei bis zu 40 % aller operierten Patienten auftreten.
Diese Kapseltrübung kann mit dem YAG Laser mit geringem Aufwand ambulant in wenigen Minuten und völlig schmerzfrei behandelt werden.
Nach Erweiterung der Pupille wird in der Mitte der getrübten Kapsel ein kleines Loch von ca. 3–4 mm erzeugt. In der Regel bessert sich die Sehschärfe schon am Tag der Laserbehandlung.

Engwinkelglaukom
Es handelt sich um eine akute Form des Glaukoms – Grüner Star – bei der eine Abflussbehinderung der inneren Augenflüssigkeit durch sehr beengte Verhältnisse der vorderen Augenabschnitte entsteht.
Mit dem YAG Laser können gezielt kleine Öffnungen in der Regenbogenhaut erzeugt werden, damit die Augenflüssigkeit problemlos von der hinteren in die vordere Augenkammer abfließen kann und dadurch der erhöhte Augendruck sinkt.

Die Behandlung dauert in beiden Fällen etwa 2 Minuten und ist schmerzlos.

Lidoperationen

Kosmetische Operationen an Ober- und Unterlidern und an den Brauen werden von uns durchgeführt. Dies sind vor allem Operationen an Schlupflidern, Tränensäcken, Xanthelasmen (Verfärbungen durch Fettgewebsansammlungen unter der Haut).

Selbstverständlich operieren wir auch Lidtumoren und korrigieren Lidfehlstellungen.

Die Lidoperationen werden in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Makulaerkrankung

Bei bestimmten Makulaerkrankungen ist seit 10 Jahren eine effektive Therapie verfügbar: die operative Medikamenteingabe in den Glaskörper des Auges (IVOM).

IVOM

Was ist das?
Bei der IVOM (Intravitreale operative Medikamenteneingabe) wird mithilfe einer sehr dünnen Kanüle ein Medikament in das Auge injiziert.

Der Eingriff erfolgt unter sterilen Bedingungen im OP unter dem OP Mikroskop. Das Auge wird vorher durch Augentropfen örtlich betäubt, so dass der Eingriff schmerzfrei geschieht.

Wann wird diese Therapie eingesetzt?
Bei Erkrankungen im Bereich der Netzhaut, wie

  • altersbedingte Makula Degeneration (feuchte Form der AMD)
  • Erkrankungen, die mit einem Makulaödem (Flüssigkeitsansammlung in der zentralen Netzhaut) einhergehen, wie zum Beispiel bei Diabetes oder venösen Gefäßverschlüssen der Netzhaut
Wie häufig und wie lange muss behandelt werden?
Meist handelt es sich um chronische, lang dauernde Erkrankungen der Netzhautmitte, so dass die Behandlung über einen langen Zeitraum – zum Teil über Jahre – fortgeführt werden muss. Dauer und Häufigkeit der notwendigen Injektionen sind individuell sehr verschieden. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle mit individuell festgelegten Zeitabständen für den Erfolg der Therapie sehr wichtig.
Verhaltensregeln nach der Injektion:
Nach der Injektion erhalten Sie einen durchsichtigen Augenverband, den Sie nach ca. 3 Stunden entfernen dürfen.
Am Behandlungstag gilt:

  • Fahrverbot!
  • Bitte die Augen nicht schminken,
  • keine Kontaktlinsen tragen und
  • möglichst das Auge nicht berühren oder reiben.

Ein leichtes Fremdkörpergefühl am Behandlungstag tritt häufig auf, ist harmlos und sollte am Folgetag abgeklungen sein.

Zu den vereinbarten Kontrollen gehen, und bitte auch hier beachten, dass nach der Untersuchung für einige Stunden Fahruntauglichkeit besteht.

Bei folgenden Symptomen setzen Sie sich bitte sofort mit uns oder dem augenärztlichen Notdienst in Verbindung:

  • Sehverschlechterung (kein leichtes Fremdkörpergefühl, siehe Behandlungstag)
  • Schmerzen und zunehmende Rötung
  • zunehmende schmerzhafte Lichtempfindlichkeit

OP Patienteninfos

Was erwartet mich bei einer Augenoperation?

Vor der Operation / OP-Planung / Operationstag / Nach der Operation / Checkliste

Vor der Operation
Sie haben sich in Absprache mit Ihrem Arzt zu einer Augenoperation bei uns entschieden. 
Damit Sie sich in unserer Operationsabteilung zurechtfinden, bekommen Sie einige Erläuterungen zum Ablauf.
Unsere Operationen werden überwiegend unter einer leichten Narkose oder in örtlicher Tropf-Betäubung vorgenommen. Während der Operation werden Sie von unserem kompetenten Anästhesieteam betreut.
Durch die modernen und schonenden Operationsverfahren können heute alle Augenoperationen ambulant durchgeführt werden.

OP-Planung
Ihr Augenarzt hat Ihre Augen untersucht und für Sie einen Termin bei uns vereinbart.
Die Befunde des Augenarztes und des Hausarztes und Ihrer Brille bringen Sie uns bitte zur Voruntersuchung oder am Operationstag mit.
Operationstag

  • Wenn Sie in Allgemeinnarkose operiert werden, dürfen Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nicht mehr essen, trinken und rauchen.
  • Bei örtlicher Betäubung dürfen Sie normal essen und trinken.
  • Achten Sie auf saubere Oberbekleidung (aufknöpfbar, kein Rollkragen).
  • Lassen Sie Schmuck wie Ohrringe, Halsketten etc. zu Hause
  • Verwenden Sie am OP-Tag keine Kosmetika, Tagescreme o.ä.
  • Bei der Kataraktoperation können am Operationstag Medikamente mit einem Schluck Wasser eingenommen werden! Auch Markumar kann weiter eingenommen werden, der INR-Wert sollte unter 3,5 liegen.
  • Wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie morgens weder Insulin spritzen noch Diabetes-Tabletten nehmen.
  • Die Dauer der Operation ist schlecht vorherzusagen. Bringen Sie daher Zeit mit. Ihre Angehörigen können sich gerne bei uns erkundigen, wann Sie voraussichtlich fertig sind und inzwischen Besorgungen machen.
  • Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie eine zuverlässige Begleitung für Ihren Heimweg haben (Verwandter, Nachbar, Freund oder Taxifahrer). Kümmern Sie sich möglichst auch darum, dass Sie am OP-Tag zu Hause Unterstützung haben.
Nach der Operation
Am Operationstag selbst:

  • Fahren Sie auf keinen Fall Auto oder Fahrrad!
  • Nehmen Sie nur in Begleitung als Passant am Straßenverkehr teil.
  • Reiben Sie nie am Auge.
  • Vermeiden Sie längeres Lesen.
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein.
In den darauf folgenden Wochen:

  • Reiben Sie bitte weiterhin nicht am operierten Auge.
  • Nehmen Sie die verschriebenen Augentropfen sehr gewissenhaft und regelmäßig.
  • Ob und wann Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Augenarzt.
  • Gehen Sie mindestens 4 Wochen nicht ins Schwimmbad oder in die Sauna.
  • Vermeiden Sie in den ersten Wochen extreme körperliche Anstrengungen.
  • Leichte Belastungen wie Spazierengehen oder Fahrradfahren sind gewöhnlich sehr rasch möglich.
  • Eine neue Brille (wenn notwendig) kann 5–6 Wochen nach der Operation verordnet werden.
Checkliste

  • Versichertenkarte mitbringen
  • Befunde vom Augenarzt und Hausarzt mitbringen
  • Einverständniserklärung mitbringen
  • Begleitperson für Rückweg vorhanden?
  • Nachuntersuchung bei Ihrem Augenarzt ausgemacht? (Nach Kataraktoperation am Folgetag)